„downloads“:

downloads“: hier können Unterschriftenlisten und Infomaterial heruntergeladen werden.

Aktionen“: hier erfahren Sie die Termine unserer Infostände in der Augsburger Innenstadt

Informationen“ hier finden Sie Informationen, Argumente und erfahren, wie Sie die Bürgerbehren

der WasserAllianz unterstützen können

- Siebentischwald in einer Nacht- und Nebelaktion verkauft!

- Wir wollen unseren Siebentischwald zurück haben!

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die beiden Bürgerbegehren der WasserAllianz:

Rückkauf des Siebentischwaldes“ und „Wasser ist keine Ware“



Aktuelles (Stand 20.02.2008):


1.) Unterschriftensammlung

2.) Diffamierung von Bürgerbegehren

3.) Stadtregierung nicht zur Umkehr bereit –

Erste Erfolge der „Wasser“-Bürgerbegehren (von Bruno Marcon)

  1. Ausverkauf weiterer Wälder zu befürchten - Dammbruch verhindern!




  1. Unterschriftensammlung


Bitte alle gesammelten Unterschriften einsenden und weitersammeln!


Ausgefüllte (auch teilausgefüllte) Unterschriftenlisten bitte

- an den Infoständen der WasserAllianz abgeben (Termine und Ort siehe „Aktionen“) oder

- an die Fax-Nr. 0821 / 700 12 21 schicken oder

- per Post an einen der Initiatoren der beiden Bürgerbegehren schicken:


1. Harald Wutte, Ulmenweg 50, 86169 Augsburg

2. Bernd Rode, Remshartgässchen 5 B, 86152 Augsburg

3. Isabella Geier, Dr. Schmelzingstr. 52, 86169 Augsburg

(Fax-Nr und Anschriften der Initiatoren befinden sich auch auf den Unterschriftenlisten)


Unterschriftenlisten:


Um das Unterschriftensammeln für unsere beiden Bürgerbegehren zu erleichtern, können ab sofort unsere

Kompakt-Unterschriftenlisten“ mit 2 x 5 Unterschriftenzeilen verwendet werden:

Bitte bei beiden Bürgerbegehren 1 x unterschreiben:

d.h.: 1 x oben beiRückkauf des Siebentischwaldes“ und 1 x unten beiWasser ist keine Ware“

(Aus rechtlichen Gründen muss für jedes Bürgerbegehren eigens unterschrieben werden.)


Die bisherigen Listen mit 1x12 Unterschriften können selbstverständlich ebenfalls weiter verwendet werden!


Damit können folgende Unterschriftenlisten unter „downloads“ heruntergeladen werden:

- Kompaktunterschriftenliste 2x5 für Rückkauf des Siebentischwaldes“ und Wasser ist keine Ware“

- Unterschriftenliste 1x12 für Rückkauf des Siebentischwaldes“

- Unterschriftenliste 1x12 für Wasser ist keine Ware“


Wichtig: bitte alle Felder einer Zeile vollständig und deutlich ausfüllen, da sonst ungültig!



2.) Diffamierung von Bürgerbegehren


In der Presse werden derzeit die Bürgerbegehren pauschal mit Schlagzeilen wie


- „Stadt durch Bürgerbegehren blockiert“

- „Häufung der Bürgerbegehren ist trauriger Rekord“

- „Minderheiten bestimmen über Mehrheiten, denen das Thema eigentlich egal ist…!


diffamiert und lächerlich gemacht.


Gerade die letzte Schlagzeile ist eine Beleidigung für alle Bürgerinnen und Bürger, denn sie sagt aus,

dass die Unterschrift unter ein Bürgerbegehren nicht ein bewusster Akt von mündigen Bürgern ist,

sondern dass diese Bürger offenbar nicht genau wissen, was sie tun oder vielleicht gar „die Frage nicht verstehen“.


Es ist nicht abzustreiten, dass einzelne Bürgerbegehren auch von politischen Parteien vereinnahmt wurden.


Dennoch sind Bürgerbegehren ein wichtiges demokratisches Instrument, das den Bürgern

auch zwischen den Wahlen die Möglichkeit eröffnet, politische Entscheidungen, die nicht

im Sinne der Bürger sind, zu korrigieren. Dass das den politisch Verantwortlichen oft nicht passt,

liegt auf der Hand.


Die beiden Bürgerbegehren der WasserAllianz Augsburg sind jedenfalls nicht von politischen

Parteien initiiert, sondern von engagierten Bürgern.



3.) Stadtregierung nicht zur Umkehr bereit –

Erste Erfolge der „Wasser“-Bürgerbegehren

(von Bruno Marcon)


Entgegen vielfach gestreuter Mitteilungen gibt es keinen "Kompromiss"

zwischen der "Wasser Allianz" und der Stadtspitze. Diese ist nicht bereit,

den Verkauf des Siebentischwaldes zurückzunehmen. Diese Position wurde

von OB Wengert in einem Gespräch mit der Wasser Allianz am 31.1.08

bekräftigt.


Doch der Stadtspitze laufen die Unterstützer davon. Waren es ursprünglich

57 Stadträte, die den Verkaufsbeschluss unterstützten, so stimmten auf der

Februar-Sitzung lediglich nur noch 28 Stadträte für den Kurs der

Stadtregierung. In der Stadtratssitzung im März steht erneut die

Forderung nach Rückkauf der für Augsburg so bedeutenden Naherholungs-

Trinkwasser- und Naturschutzflächen des Siebentischwaldes zur Abstimmung.


Auch in der Grünen Partei wird heftige Kritik an der Stadtratsfraktion

geübt, die den Verkauf bisher geschlossen mittrug. Auf der letzten

Stadtversammlung beantragten Verkaufskritiker die Rücknahme der

Entscheidung und eine Unterstützung der Ziele der Wasser Allianz.


Der Protest von Attac und die von der Wasser Allianz eingeleiteten

Bürgerbegehren zeigen somit erste Erfolge. Die Stadtspitze versucht

deshalb mit Zugeständnissen der Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen.

So wurde der Naturschutz jahrzehntelang als Stiefkind behandelt und die

Naturschutzverbänden nicht gehört. Jetzt sollen im Kaufvertrag

Naturschutzgarantien gegeben werden, um die Naturschutzverbände in ihrer

Kritik zu besänftigen und aus der Phalanx der Kritiker herauszubrechen.


Das gesamte Bürgerbegehren "ins Leere laufen lassen" will die

SPD-Stadtratsfraktion mit einer abenteuerlichen Konstruktion: Danach

"kann" die Stadt bei einem Einstieg eines Investors in die STAWA GmbH mit

mehr als 25%-Anteile die gesamten (nicht nur den Siebentischwald)

Trinkwasserschutz- und Waldflächen zurückkaufen. Derzeitiger Verkehrswert:

80 Millionen. Voraussetzung: Die Stadt muss "können" und "wollen". Ist es

der Stadt nicht möglich, diesen Kauf zu vollziehen, stellt der Preis für

einen Konzern kein Problem dar. Für eine Beteiligung bis zu 25% wird keine

Regelung getroffen. Eine "Minderheitsbeteiligung" scheint somit jederzeit

möglich. In vielen deutschen Kommunen haben sich Konzerne und Investoren

zuerst mit solchen Beteiligungen eingekauft, um den "Fuß in der Tür" zu

haben. Die Stadt lässt sich diese Vertragsänderung 60 000 Euro Kosten. Ein

Betrag, den man sich sparen könnte, wenn der Siebentischwald im Eigentum

seiner Bürgerinnen und Bürger verbliebe.


Die Gefährdung der Augsburger Wasserversorgung durch das Vorantreiben der

Wasser-Liberalisierung durch die EU-Kommission und die aktuelle

europäische Rechtssprechung wird durch die Stadtspitze nicht ausreichend

erkannt. Von dieser Seite sind alle gewinnorientiert ausgerichteten

Kommunalunternehmen bedroht, da sie als Wettbewerber unter Wettbewerbern

gesehen werden. Zahlreiche Verwaltungsexperten des europäischen Rechts

weisen auf die bestehende Rechtsunsicherheit hin und fordern die Kommunen

auf, Vorkehrungen zu treffen solange dies noch möglich ist. Die Wasser

Allianz hat die Stadt aufgefordert, einen "Runden Tisch" von Fachleuten,

Verbänden, Vertretern der Zivilgesellschaft einzurichten und ihre

Unterstützung dafür angeboten. Doch die Stadtspitze ist (noch) nicht

bereit auf "Augenhöhe" mit der Wasser Allianz und Vertretern der

Zivilgesellschaft zu verhandeln. Bis jetzt setzt sie ihren Kurs fort, der

durch den Verkauf des Siebentischwaldes deutlich wurde: Die Missachtung

des Bürgerbegehrens vor 4 Jahren als sich über 20 000 Bürger schon einmal

gegen den Verkauf des Siebentischwaldes und des Klärwerks erfolgreich zur

Wehr gesetzt haben.


In dem Gespräch mit der Stadtspitze wurde deutlich: Es bestehen zwei

grundsätzlich verschiedene Standpunkte.

Die Verkaufsbetreiber setzen den Aspekt des "Wirtschaftlichen" an die erste

Stelle. Der Wald soll dorthin wo er wirtschaftlich bestmöglich verwendet

werden kann: zu den Stadtwerke Wasser GmbH. Die Wasser Allianz betont,

dass das Naturschutz, Trinkwasserschutz und Naherholung nicht unter das

Diktat der Ökonomie gesetzt werden dürfen und deshalb der Siebentischwald

Eigentum der Augsburger Bürger bleiben muss. Zwischen diesen beiden

Perspektiven gibt es keinen "Kompromiss".


Deshalb geht es bei der jetzigen Auseinandersetzung bezüglich des

Siebentischwald-Verkaufs um eine ganz grundsätzliche Weichenstellung für

die Zukunft der öffentlichen Daseinsvorsorge in Augsburg.

Wenn es den Befürwortern des Primats des "Wirtschaftlichen" gelingt, ihren Kurs

durchzusetzen, droht ein "Dammbruch". Privatisierungsgegner wären auf

lange Zeit geschwächt und dem Verkauf weiterer öffentlicher Bereiche wäre

Tür und Tor geöffnet. Diese Bedeutung für die Zukunft wird von vielen noch

unterschätzt. Um unser Bürgerbegehren erfolgreich zu gestalten brauchen

wir aber die volle Unterstützung aller Menschen, die sich für eine Zukunft

einsetzen, in der Mensch und Natur nicht Ware sind.


Für die Wasser Allianz Augsburg

Bruno Marcon



4.) Ausverkauf weiterer Wälder zu befürchten - Dammbruch verhindern!


Die Äußerungen von Finanzreferent Dr. Ecker vom 02.01.2008 lassen Schlimmes ahnen:

Wir verkaufen in erheblich größerem Umfang als früher entbehrliche Grundstücke …“


Daraus folgt: Wenn es nicht gelingt, den Verkauf des Siebentischwaldes rückgängig zu machen,

ist ein Ausverkauf weiterer städtischer Wälder (Haunstetter Wald, Waldgebiete westliche Wälder …) zu befürchten!

Und was wird danach verkauft?


Das wäre ein Dammbruch, denn wenn der Siebentischwald verkauft werden kann,

dann kann auch alles andere verkauft werden!


Deswegen ist es jetzt notwendig, diesen Dammbruch zu verhindern!

Je mehr Unterschriften wir für unsere beiden Bürgerbegehren erreichen,

desto eher kann dem Einhalt geboten werden.







V.i.S.d.P.: Bernd Rode, Remshartgässchen 5 B, 86152 Augsburg


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Diese Web-Seite wird während der Bürgerbegehren in kurzen Zeitabständen aktualisiert.